29.07.2010

„Nickaktion“ der SPÖ Gmunden für gerechte Frauenlöhne am heutigen Internationalen Frauentag 8. März

„Nickaktion“ der SPÖ Gmunden für gerechte Frauenlöhne am heutigen Internationalen Frauentag 8. März 
 - „Frauen sollen von ihrem Einkommen leben können. Klar, oder?!“ 
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„Frauen sollen von ihrem Einkommen leben können. Klar, oder?!“

Frauen verdienen im Durchschnitt um 33% weniger als Männer, in Oberösterreich sogar um 40% (medianes Einkommen, nicht arbeitszeitbereinigt). Oberösterreich liegt damit im Bundesländervergleich an letzter Stelle. Fast ein Viertel bzw. 22,7 Prozent (das sind 20.900 Frauen) aller ganzjährig Vollzeit beschäftigten Oberösterreicherinnen verdienten im Jahr 2007 weniger als 1200 Euro brutto im Monat (14 mal). Das sind etwa 1000 Euro netto.
Die Arbeit von Frauen muss gerechter entlohnt und besser bewertet werden. Die SPÖ macht das auch heute am Internationalen Frauentag zum Thema mit einer ungewöhnlichen „Nickplakate - Aktion“ in der Bahnhofstraße in Ebensee.

„Sind Sie auch für klare Verhältnisse?“, „Dann nicken Sie doch mal!“, „Frauen sollen von ihrem Einkommen leben können. Klar, oder?!“, „Dafür machen wir uns stark! Sagen Sie das weiter! Ihre SPÖ“ – so lauten die Sprüche auf Tafeln, mit denen die SPÖ AutofahrerInnen in Ebensee auf dieses Thema aufmerksam machen wollen.

Fraueneinkommen liegen in Oberösterreich unter dem österreichischen Durchschnitt und was erwirtschaftet wird, ist nicht gerecht verteilt. Werden Frauen und Männer zusammengezählt, so lag das Medianeinkommen in Oberösterreich 2008 (mittleres Einkommen, ab der Geringfügigkeit, ohne Lehrlinge) laut Daten der oö. Gebietskrankenkasse bei rund 1.880,-- Euro monatlich (14x im Jahr). Aufgeteilt in Frauen und Männer beträgt das Medianeinkommen der Frauen 1350 Euro, jenes der Männer 2270 Euro.

„Die Wirtschaftskrise ist nicht nur männlich. Sie trifft Frauen nur anders und darf nicht dazu führen, dass die Lohnschere weiter auseinandergeht und Frauenarbeitsplätze, vorwiegend im Dienstleistungsbereich (Handel, Bildung, Pflege, sozialer Bereich...) gefährdet sind. Das würde dazu führen, dass Frauen noch stärker von Armut bedroht sind“, erneuert Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Promberger ihre Forderung nach mehr Einkommens- und Chancengerechtigkeit für Frauen.
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sabine promberger

 


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