Montag, 26.08.2019
 

Oö. Landesgartenschau 2015 in Bad Ischl - Einblicke in Des Kaisers neue Gärten

Erfolgskonzept Landesgartenschau:
Besuchermagnet über die Landesgrenzen hinaus


Die oberösterreichischen Landesgartenschauen haben sich in den vergangenen Jahren zu wahren Besuchermagneten und Höhepunkten des Veranstaltungsjahres in Oberösterreich entwickelt. Ihr Einzugsgebiet reicht weit über die Landesgrenzen hinaus.
Nach dem Start mit der Landesgartenschau 2005 in Bad Hall („Ein Park blüht auf“), der Weiterentwicklung mit der Landesgartenschau Vöcklabruck 2007 („wo die Gärten Brücken schlagen“) und den Landesgartenschauen Bad Schallerbach 2009 („Botanica“) und Ansfelden/Ritzlhof 2011 („Sinfonie in Grün“) kann mit Recht davon gesprochen werden, dass die Landesgartenschauen, als „Biennalen der Gartenkunst“ in Oberösterreich inzwischen nicht nur eine gut etablierte Marke geworden sind, sondern auch ein „Stammpublikum“ gefunden haben. Insofern ergänzen sie in idealer Weise die Landesausstellungen.

Eine Oberösterreichische Landesgartenschau ist heute ein Aushängeschild des Landes Oberösterreich, sie ist ein wichtiger Impuls für Kultur, Wirtschaft und Tourismus, sie ist aber auch als Meilenstein moderner Landschaftsgestaltung zu verstehen.

164 Tage Höhepunkte

Vom 24. April bis 4. Oktober 2015 präsentiert sich heuer Bad Ischl als Austragungsort der OÖ. Landesgartenschau 2015 seinen Gästen unter dem Motto „Des Kaisers neue Gärten“.

Mit diesem Motto wird deutlich zum Ausdruck gebracht, was die Einzigartigkeit dieser Landesgartenschau ausmacht: Eine Gartenschau in der Kaiserstadt Bad Ischl greift natürlich die Geschichte als Thema auf, aber genauso wichtig war es, zeitgenössische Parkanlagen zu schaffen, die neben der Bevölkerung der Stadt und Region auch nachhaltig den vielen Gästen zu Gute kommen werden.
Durch die Gartenschau wird die Bedeutung der Tourismusstadt Bad Ischl als „Sommerfrische im Gartenschaukleid“ bis weit über die Grenzen unseres Landes hinaus verstärkt. „Von diesem Impuls wird aber auch das gesamte Salzkammergut profitieren, da vielfältige Kooperationen aufgebaut worden sind, um Synergien zu nutzen und möglichst viel Wertschöpfung in der Region zu binden“, ist Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überzeugt. Gleichzeitig werden viele bleibende Werte für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region geschaffen, die sich nachhaltig positiv auf die Lebensqualität auswirken werden.

„Mit der Kaltenbach-Renaturierung wird ein Bach als Ökosystem wiederhergestellt, mit den neuen Kinderspielplätzen werden soziale Treffpunkte für Familien geschaffen und mit der Renovierung des Kaiserparks wird eine der wichtigsten touristischen Attraktionen des Salzkammerguts gestärkt“, so Landesrat Max Hiegelsberger zu den vielfältigen nachhaltigen Wirkungen der Gartenschau.

In Bad Ischl werden in den kommenden 164 Tagen an die 250.000 bis 300.000 Gäste erwartet. Diese Dimension zeigt, wie wichtig derartige Ereignisse für das Land und die Region sind.

„Die OÖ. Landesgartenschau 2015 in Bad Ischl präsentiert sich als ein kulturelles Sommerfest an 164 Tagen“, so Landeshauptmann Pühringer.
„Des Kaisers neue Gärten“ in Bad Ischl ist als einer der Höhepunkte im Veranstaltungsjahr 2015 zu sehen. Mit mehr als 500 Veranstaltungen wird Gästen jedes Alters ein eindrucksvolles und abwechslungsreiches Programm geboten – wobei diesmal das Angebot für Kinder und Familien im Mittelpunkt steht. Der Bogen spannt sich von Märchenerzählern, Clown-Theater, Ponyreiten, Kinderkonzerte, Puppenspiel und Naturwerkstatt bis zur kaiserlichen Kinderpirsch. Daneben gibt es natürlich ein umfangreiches Musikprogramm, gärtnerische Fachberatung, Schaukochen, Brauchtumsvorführungen und vieles andere mehr.

Landesgartenschau
als Impulsgeber


Neben dem Impuls für Kultur, Wirtschaft und Tourismus setzt die Gartenschau 2015 weitere, ganz wichtige Impulse für das Land. Zum einen für die Gestaltung von Lebensräumen im öffentlichen Bereich, zum anderen für private Grün- und Lebensbereiche.
Die Fläche, auf der sich die OÖ. Landesgartenschau präsentiert, beträgt über 20 Hektar. All diese Flächen wurden in den vergangenen drei Jahren von einem professionellen Team an Landschaftsplanern sorgsam im Sinne der Nachhaltigkeit umgestaltet. Es wurden Grün- und Freiräume renoviert, instand gesetzt und neu geschaffen, insgesamt bilden die Parks ein grünes Netz, das Stadt und umgebende Landschaft miteinander zu einem Gesamterlebnis verbindet.
Vier Bereiche mit jeweils eigenem Charakter zeigen eine bunte Vielfalt an Gärten, Parks, Waldstücken und öffentlichen Räumen. Gartenschau, Stadtlandschaft und Kulturlandschaft sind eng verzahnt und bieten gemeinsam ein vielfältiges Angebot sowie zahlreiche Erlebnismöglichkeiten für Jung und Alt.

Zeitgleich und in enger Abstimmung mit den Vorbereitungen für die Landesgartenschau wurden auch zahlreiche bauliche Maßnahmen getätigt, von denen die gesamte Bevölkerung der Stadt und insbesondere die Handels- und Gastronomiebetriebe von Bad Ischl langfristig und nachhaltig profitieren.

In weiten Bereichen der Innenstadt wurden nach der Kanalsanierung die Oberflächen neu gestaltet, ein neuer Musikpavillon wurde im Kurpark gebaut und der Kaltenbach wurde auf einer Länge von ca. 420 m revitalisiert. Letztere Maßnahme ist ein multifunktionales Projekt, da sie erhöhten Hochwasserschutz, ökologische Strukturverbesserungen und nutzbaren Erholungsraum für die Bevölkerung bringt.
Neben den vielen nachhaltigen Vorteilen für den öffentlichen Raum, ist eine Landesgartenschau aber auch dazu da, zeitgenössische Gartenkunst zu zeigen – das heißt Anregungen für private Grün- und Lebensbereiche zu bieten. Gärtner und Landschaftsarchitekten haben wieder Höchstleistungen vollbracht und zeigen innovative Möglichkeiten der Gartengestaltung ebenso wie ungewohnte Möglichkeiten der Pflanzenverwendung. Praktische Tipps geben Fachleute im Gärtnertreff der OÖ. Gärtner, die mit einem großzügigen Glashaus im Kaiserpark einen besonderen Akzent setzen.

„Die Gartenschau in Bad Ischl, integriert in Parkanlagen des 19. Jahrhunderts, präsentiert sich als großartiges Erlebnis. Ein Muss für alle Garten- und Naturliebhaber“, so Landesrat Hiegelsberger.

Landesgartenschau als Tourismusmagnet

Großveranstaltungen, die sich wie die Landesgartenschau über ein halbes Jahr erstrecken, üben einen positiven touristischen Einfluss auf den Veranstaltungsort und sein Umland aus. Das betrifft sowohl den Ausflugs- als auch den Nächtigungstourismus.

„Ein Tagesausflug beschränkt sich in der Regel nicht nur auf den Besuch der Landesgartenschau, die Ausflügler bleiben einen ganzen Tag in der Region und konsumieren auch andere Freizeitangebote“, unterstreicht Karl Ploberger, Vorsitzender des Landesbeirats für die oberösterreichischen Landesgartenschauen, die wirtschaftliche Bedeutung des Ausflugstourismus.

Besondere Erwartungen gibt es auch bezüglich der Steigerung der Nächtigungen. Mit einem Nächtigungspaket, das vom Tourismusverband Bad Ischl finanziert wird, sollen zusätzliche Gäste für einen längeren Aufenthalt in Bad Ischl gewonnen werden: Wer in der Stadt übernachtet, erhält den Eintritt in die Gartenschau gratis dazu.
Gerade im touristischen Bereich ist die Landesgartenschau Bad Ischl heuer ein wichtiger Impulsgeber. Die Landesgartenschau 2015 ist das Leitprojekt des Jahresschwerpunktes „Gärten, Parks und Promenaden“ des Oö. Tourismus. Gerade rechtzeitig zur Gartenschau erscheint auch von Beatrix Binder der Führer „Gartenland Salzkammergut“, der sich den Menschen und ihren Gärten widmet. Damit ist ein idealer Reisebegleiter für Garteninteressierte im Salzkammergut vorhanden, der auch in den nächsten Jahren zum Wiederkommen einlädt.

Anhand von zwei Kooperationen können die dabei entstehenden win-win-Situationen gut gezeigt werden. Damit Gartenkunst und Wanderlust optimal verbunden werden kann gibt es ein Kombiticket Garten & Berg, das neben dem Besuch der Landesgartenschau auch eine Berg- und Talfahrt mit der Katrin Seilbahn umfasst. Ähnliche Kombitickets gibt es auch mit der Schafbergbahn (Garten & Bahn) und der Wolfgangsee-Schifffahrt (Garten & Schiff).

Eine gänzlich andere Kooperation hat sich mit dem OÖ Landesmuseum entwickelt. Das Photomuseum, eine Außenstelle des Landesmuseums im Marmorschlössl, zeigt aus Anlass der Gartenschau die Sonderausstellung „Blatt und Blüte“. In der Frühzeit der Fotografie wurden liebevoll zusammengestellte Bouquets oder Blumenarrangements als dekoratives Element in der Porträtfotografie eingesetzt.

Bald jedoch entwickelte sich das Pflanzenstillleben zunehmend zu einer eigenständigen Bildgattung. Dabei werden Blüten einzeln oder zu Sträußen gebunden vor meist einfachen Hintergründen drapiert. Blumendarstellungen in freier Natur entwickelten sich aus der Landschaftsfotografie heraus, sodass Close-Ups oder die Einbettung der Pflanzen in ihre natürliche Umgebung dieses Genre etablieren. Dies alles kann in dieser Sonderausstellung nachvollzogen werden.

Dass die Gartenschau-Gäste Lust auch auf zeitgenössische Kunst bekommen, ist das Kalkül der Landesgalerie und des Ars Electronica Centers Linz. Zwei Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern, der „Pavillon für Bad Ischl“ im Kaiserpark und die Installation „Poles“ im Sisipark, wurden in Kooperation mit diesen beiden Kulturflaggschiffen Oberösterreichs entwickelt und bereichern künstlerisch die Gartenschau.

Kaiservilla und Kaiserpark –
voll integriert in die Landesgartenschau


In der Gesamtanlage der Kaiservilla - bestehend aus der Auffahrt, dem Park, den Brunnen und den Pavillons, der Kaiservilla, dem Marmorschlössl und den ehemaligen Stallungen - soll während der Gartenschau für alle Gäste die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts spürbar sein. Darüber waren sich von Anfang an die Besitzer der Kaiservilla, die Familie Habsburg-Lothringen, und der Planer der Gartenschau, Herr Dipl.-Ing. Andreas Kastinger, einig. In gewisser Weise könnte man auch überspitzt von einer Gartenschau mit Denkmalschutzauftrag sprechen.

Nur zwei Beispiele demonstrieren diesen Ansatz: Der Südflügel der denkmalgeschützten ehemaligen Stallungen, der bereits in einem sehr schlechten baulichen Zustand war, wurde generalsaniert und wird nun als Ausstellungshalle für die floristischen Hallenschauen genutzt.
Als zweites Beispiel kann die Generalsanierung des Spiegelpavillons dienen, der um 1856 errichtet wurde, und zur Gartenschau wieder seine namensgebenden Spiegel erhalten wird.

„Die Familie Habsburg-Lothringen hat jahrzehntelang die Substanz des Kaiserparks erhalten. Nun waren aber größere Renovierungsarbeiten notwendig, die nur im Rahmen der Gartenschau wirtschaftlich durchführbar waren. Die Familie Habsburg-Lothringen nahm die Gartenschau aber auch zum Anlass, um zusätzliche Maßnahmen wie den Neubau des Shopbereichs in der Kaiservilla und die Dachsanierung bei der Alten Gärtnerei durchzuführen.“ erläutert der Geschäftsführer der Gartenschau Dr. Christoph Hauser und er bedankt sich bei der Familie Habsburg- Lothringen für die gute Zusammenarbeit.

Die Landesgartenschau Bad Ischl bietet neben Dauerkarten und Tageskarten auch „Sisikarten“ an, die neben dem Besuch der Gartenschau auch eine Führung durch die Kaiservilla beinhaltet. Diese Karte ermöglicht zusätzlich einen Blick in die privaten und offiziellen Räumlichkeiten von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth. Gerade zwischen den beiden Gedenkjahren 2014 (100 Jahre Beginn des ersten Weltkriegs) und 2016 (100 Jahre Todestag von Kaiser Franz Joseph) bietet ein Besuch der Sommerresidenz von Kaiser Franz Joseph vertiefende Einblicke in diese Epoche der österreichischen Geschichte.
Eine Gartenschau an einem Geschichtsort wie der Kaiservilla, der auch bisher bereits zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Salzkammergutes gezählt hat, ist jedenfalls eine „Kultur Gartenschau“. Gäste, die aus kulturellem oder geschichtlichen Interesse Bad Ischl besuchen, haben mit den Gartenschau-Gästen eine große Gemeinsamkeit: die Freude über die für die nächsten Generationen renovierten historischen Parkanlagen.

Motto und Konzept:
„Des Kaisers neue Gärten“


Bürgermeister Hannes Heide sieht die Gartenschau am Standort Bad Ischl insbesondere als Zielpunkt der Stadtentwicklung der letzten zehn Jahre. Viele bauliche Maßnahmen wurden mit Blickpunkt auf die Gartenschau umgesetzt. Wie bereits bei der Landesausstellung 2008 wurde die zeitliche Dynamik einer Großveranstaltung genutzt, um einen Investitions- und Qualitätsschub für Bad Ischl zu erreichen. Er ist sich sicher, dass die Gartenschau dort, wo historische Gartenanlagen und die Gastfreundschaft schon jahrzehntelang gepflegt worden sind, die Gartenschau gut zu Hause ist.
„Wir möchten mit dieser Großveranstaltung Bad Ischl als Stadt der Erholung, der Sommerfrische, der Begegnung und der Inspiration landesweit und international positionieren und zeigen, dass geschichtliches Erbe, Attraktivität für Gäste und hohe Lebensqualität für die Bevölkerung der Stadt sich ideal ergänzen können. Die Gartenschau wird das touristische Highlight Oberösterreichs 2015.“

Die wichtigsten Säulen des Konzeptes stellen die vier Bereiche des Gartenschau-Geländes dar (Sisipark, Esplanade, Kurpark und Kaiserpark), zwölf Hallenschauen, acht Themengärten sowie mehr als 500 Veranstaltungen. Durch die Vielfältigkeit des Angebots wird die Gartenschau 2015 zu einem erlebnisreichen und spannenden Ausflugsziel für Gäste jeden Alters.

Zu den weiteren Highlights zählen der Sisiplatz mit einem bezaubernden Blick über die Traun auf Bad Ischl, die Eurothermen Oase als schattiger Ruheplatz im Sisipark und der Jagdhochsitz im Kaiserpark. Die Wechselflor-Beete in Form von Salzkristallen im Kaiserpark (eine Anspielung an die beiden „Salzprinzen“), das farbenprächtige wellenförmige Blütenband im Sisipark, das parallel zum Kaltenbach den ganzen Park durchzieht und das Teppichbeet vor dem Kongress- und Theaterhaus im Kurpark zeigen, wie vielfältig Blumenbeete angelegt werden können und beeindrucken jeweils durch ihre Größe.

Der Sisipark stellt sich als „neuer“ Landschaftspark im Gelände der Kaltenbachau dar: Zwischen den teilweise 150 Jahre alten Bäumen finden sich Themengärten, Liegewiesen, zwei Kinderspielplätze, davon ein Wasserspielplatz, farbenprächtige Staudenbänder und großzügige Frühlings- und Sommerblumenpflanzungen. Im Sisipark werden die Reste des 1852 angelegten „Elisabethen-Parks“ wieder spürbar. Peter Joseph Lenné, der berühmte preußische Gartendirektor, fertigte die Pläne für diesen Park an, der leider nie vollendet wurde und nun im Zuge der Landesgartenschau neu interpretiert wird.
Acht Themengärten verbinden Sisipark und Kaiserpark in einer inhaltlichen Art und Weise. Die Themengärten mit einer Größe von jeweils ca. 500 m² sind als Gartenpaare inszeniert und sind aufeinander bezogen. So verweist der Rosengarten im Kaiserpark auf den Gräsergarten im Sisipark, hingegen bildet der Schattengarten im Sisipark das Gegenstück zum Sonnengarten im Kaiserpark.

Die Esplanade ist die Flaniermeile von Bad Ischl. Hier wird die Tradition der Kur- und Kaiserstadt des 19. Jahrhunderts richtig lebendig. Ob bei einer kleinen Ruhepause an der Traun oder beim gemütlichen Schlendern im Schatten der neugepflanzten Kaiserlinden – niemand kann sich dem Flair dieses Ortes entziehen.

Die Ausstellung „Highgrove florilegium – der Garten des Prince of Wales“ – ein Kooperationsprojekt zwischen Landesgartenschau und Museum der Stadt Bad Ischl – zeigt 30 Aquarelle von Pflanzen sowie Bilder und Informationen zu diesem Musterbeispiel englischer Gartenkultur.
Der Eintritt zu dieser Ausstellung im Museum der Stadt Bad Ischl ist im Gartenschau-Eintritt enthalten.

Der Kurpark ist – genauso wie die Esplanade - auch während der Gartenschau ohne Eintritt zugänglich: er ist Schattenspender, Erholungsoase, Musiksalon und Theaterfoyer in einem. Der Park vermittelt den Stolz des Bürgertums im 19. Jahrhundert, Denkmäler von Franz Lehár und Emmerich Kalman erinnern an die silberne Operettenära. Unter alten Bäumen erblühen farbenprächtige Sommerblumen, Rosen und echte Staudenraritäten.

Der Abschluss und der krönende Höhepunkt der Gartenschau ist der Kaiserpark. Der Park rund um die Kaiservilla und das Marmorschlössl ist eine der bedeutendsten historischen Gartenanlagen Österreichs. Angelegt im Stil des englischen Landschaftsgartens bietet er ausgedehnte Spaziermöglichkeiten, romantische Pavillons und abwechslungsreiche Sichtbeziehungen. Neu angelegte Gärten, der Gärtner-Treff und die floristischen Hallenschauen ergänzen dieses herrschaftliche Gesamtkunstwerk.

Die ehemaligen Stallungen der Kaiservilla sind Austragungsort für die Hallenschauen. Im 14-Tages-Rhythmus wechseln Ausstellungen zu floristischer Handwerkskunst mit Themen wie „Die Welt der Rosen“, „...es grünt so grün...“, „kaiserlich gut“ oder „Berg & Specht“.

Mehr als 500 Veranstaltungen
an 164 Tagen


Ein umfassendes Veranstaltungsprogramm, nämlich mehr als 500 Veranstaltungen – Konzerte, Schaukochen, Tanz und Spiel sowie Fachveranstaltungen – warten auf Jung und Alt aus nah und fern. Die 23 Wochen der Gartenschau 2015 werden dazu genutzt, um mit zahlreichen Veranstaltungen verschiedene Aspekte von Bad Ischl aufzufächern und ein vielseitiges Bild der Stadt zu präsentieren.

GärtnerZeit, 24.4. – 7.6.
Für alle Hobbygärtner/innen bietet die Landesgartenschau gärtnerische Anregungen, Tipps und Fachberatung. „Gartenarbeit live“ kann man beim Wechsel vom Frühlingsflor auf den Sommerflor beobachten.

KurZeit, 8.6. – 5.7.
Bad Ischl ist eine der traditionellen Kurstädte Mitteleuropas. „Gesundheit & Wellness & Sole“ stehen in dieser Zeit besonders im Mittelpunkt.

OperettenZeit, 6.7. – 9.8.
Das Lehár-Festival hat aus Anlass der Gartenschau „My Fair Lady“ von Frederick Loewe ins Programm aufgenommen (Premiere 11. Juli). „Die Ungarische Hochzeit“ von Nico Dostal ist die zweite Produktion des Gartenschausommers.

KaiserZeit, 10.8. – 6.9.
Die Zeit rund um den Geburtstag von Kaiser Franz Joseph am 18. August ist traditionell „Hochsaison“ in Bad Ischl. In ganz Ischl wird gefeiert – feiern Sie mit.

BergZeit, 7.9. – 4.10.
Das Salzkammergut ist eine untrennbare Einheit von Natur und Kultur. Gerade im beginnenden Herbst laden die Berge zum Wandern und Spazieren ein. Mit der Katrin Seilbahn gelangen Sie bequem in 15 min auf 1.400 m Seehöhe.

Zu den weiteren Highlights des Veranstaltungsprogramms zählen das Landesmostfest am 20. und 21. Juni, der Bauernherbst auf der Gartenschau am 6. September, der Tag der Volkskultur am 4. Oktober und jeden ersten Sonntag im Monat der Jazzbrunch. Gegen Ende der Ferien, am 30. August, wird der Eurothermen-Blumencorso ein blühendes Fest in der ganzen Innenstadt bieten.

Bei der Zusammenstellung des Veranstaltungsprogramms wurde ein besonderer Schwerpunkt auf das Kinder und Jugendprogramm gelegt. An den Wochenenden gibt es für Familien viel zu erleben: Jonglieren, Malen, Stelzen gehen und vieles mehr. Insgesamt vier Kinderspielplätze garantieren, dass der Besuch der Gartenschau für Kinder nicht langweilig wird.

www.badischl2015.at

Die Homepage der OÖ. Landesgartenschau informiert über alle Veranstaltungen und vermittelt alles Wissenswerte zu Österreichs größter Dauerveranstaltung im Jahr 2015. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, Tageskarten online zu bestellen (print at home).

Zur Anreise noch zwei besondere Hinweise:
Mit dem ÖBB-Kombiticket ist die Anreise aus ganz Österreich besonders entspannt und günstig (Kombiticket Familienspaß und Kombiticket Kulturgenuss).

Sportliche Besucher und Besucherinnen erreichen die Gartenschau einfach mit dem Fahrrad – das Gelände liegt direkt am Salzkammergut Radweg R2.

Fakten und Zahlen zur OÖ. LANDESGARTENSCHAU BAD ISCHL

Motto: Des Kaisers neue Gärten
Zeitraum: 24. April 2015 bis 4. Oktober 2015

Größe Gartenschaugelände: insgesamt ca. 25 ha
Sisipark: 3,7 ha
Esplanade: 0,4 ha
Kurpark: 1,9 ha
Kaiserpark: ca. 20,0 ha

Budget: 8,5 Mio. Euro
(3,4 Mio. Euro Durchführung, 5,1 Mio. Euro Errichtung), Förderung durch das Land Oberösterreich: 6,0 Mio. Euro


Vorbereitungszeit: Zuschlag 2006, intensiv 2,5 Jahre
Baubeginn: Mai 2012 (Esplanade), März 2013 (Kaiserpark)
Bauzeit (ohne Esplanade): 24 Monate Planung Ausstellungsgelände: Kastinger Landschaftsarchitektur, Wien - DI Andreas Kastinger

Planung Themengärten:
Rosengarten und Gräsergarten: zwoPK Landschaftsarchitektur, Wien
Weißer Garten + blauer Garten: Monsberger Gartenarchitektur, Graz
Gärten „so nah“ und „...doch so fern“: DI Andreas Kastinger, Wien
Sonnengarten: reilich Landschaftsarchitektur, Meran
Schattengarten: ST raum a., Berlin

Pflanzplanung Sisipark: OREL + HEIDRICH Landschaftsarchitekten,Herzogenaurach
Pflanzplanung Kaiserpark: Christian Meyer, Landschaftsarchitekt, Berlin
Planung Musikpavillon: two in a box, Ottensheim (Architekten
Christian Stummer und Andreas
Fiereder)

Beteiligte Unternehmen: ca. 20 Betriebe
Pflanzungen: 110 Bäume 600 Sträucher 90.000 Blumenzwiebeln 82.000 Frühjahrsblumen (3.480 m²)
63.000 Sommerblumen
7.500 Stauden (1.720 m²)
Hallenschauen: Zwölf.
Jeden Mittwoch vor Eröffnung der Hallenschau findet um 17:30 Uhr eine Vernissage statt.

Erwartete Besucher/innen: 250.000 - 300.000
Eintritt: Erwachsene 14 €, Kinder 3 € (mit OÖ. Familienkarte gratis),
Senioren 13 €
Veranstaltungen: ca. 500
Premium-Partner: Eurothermen Hauptsponsoren: Wr. Städtische Versicherung AG
Sparkasse Salzkammergut AG
Bellaflora
Salinen Austria AG
Energie AG
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Oö. Landeskorrespondenz
Fotos KLEMENS FELLNER

Verweise:

www.badischl2015.at
foto-fellner


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