Neuerungen beim Notarztstützpunkt Gmunden

Dem Notarztdienst Gmunden wurde vor kurzem ein neues Notarzteinsatzfahrzeug, kurz genannt NEF, übergeben.

Das neue Fahrzeug entspricht einer oberösterreichweit einheitlichen Weiterentwicklung mit einem Grundfahrzeug auf Basis VW Amarok mit sämtlichen Sicherheitseinrichtungen und vor allem erhöhter Sitzposition. Erstmals wurde zur Unterbringung aller heute in der modernen Notfallmedizin benötigten Gerätschaften ein Kastenaufbau entwickelt, der beim nächsten Austausch des Grundfahrzeuges weiter verwendet werden kann. Auch der NEF Bad Ischl wurde Anfang September auf dieses Fahrzeug umgestellt.

Das Fahrzeug ist mit 1 Notfallsanitäter und 1 Notarzt besetzt und im Krankenhaus Gmunden stationiert. Insgesamt 10 Notfallsanitäter und 12 Notärzten besetzten den Dienst rund um die Uhr.

Der Notarztdienst Gmunden versorgt den nördlichen Bezirk Gmunden und darüber hinaus.

Wie wichtig diese Einrichtung ist, zeigen die Einsatzzahlen. Im Jahr 2015 absolvierte das NEF Gmunden 1.928 Einsätze.

Nach Eingehen eines Notrufs erfolgt die Alarmierung des NEF durch die Rettungsleitstelle Gmunden. Typische Einsätze eines Notarztes sind zum Beispiel Verdacht auf Herzinfarkt, Schlaganfall, Bewusstlosigkeit, Unfälle und vieles mehr. Zu jedem Notarzteinsatz wird auch das nächstgelegene Rettungsfahrzeug entsandt, mit dem der Patient nach der Erstversorgung in das nächste geeignete Krankenhaus transportiert wird.

Mit dem neuen NEF ist es auch zu einem Wechsel bei der ärztlichen Leitung des NEF Gmunden gekommen. Aufgrund der Pensionierung von Prim. Dr. Randolf Brandstätter hat OA. Dr. Markus Franner, interimistischer Leiter der Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikumstandort Gmunden, die Funktion des ärztlichen Leiters übernommen. Dr. Markus Franner ist seit 1999 Teil des Notarzt Teams Gmunden. Des weiteren ist er medizinisch wissenschaftlicher Leiter der Gesundheits- und Krankenschule Gmunden.

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