BIONDINI - GODARD - NIGGLI

Biondini-Godard-Niggli_ Foto (Bildrechte Thomas Radlwimmer).
Biondini-Godard-Niggli_ Foto (Bildrechte Thomas Radlwimmer).

Donnerstag, 28. September 2023, 20:00 Uhr
Kalvarienbergkirche - Bad Ischl
Biondini-Godard-Niggli
Luciano Biondini: Accordion (I) Michel Godard: Tuba, Serpent (F)
Lucas Niggli: drums (CH)
Die Veranstaltung ist Teil des Kultur ABOs Bad Ischl

Karteninfo:
Eintritt: 24,-
Ermäßigungen: 7,- / 10,- / 20,-
Kulturabo: 18,-

«Mavì» ist der Titel einer neuen CD und bezeichnet ein klares Blau – jene Farbe, die man sieht, wenn man die Erde vom All aus betrachtet. Das Trio spielt Musik, die aus den Sphären zu kommen scheint, ein vielfach schimmernder und leuchtender Klang voller Schönheit. Das liegt natürlich an der eigenwilligen und faszinierenden Instrumentierung: Akkordeon, Schlagzeug sowie alle Arten von Perkussion, Tuba, Serpent (einem urtümlichen, schlangenförmig gewundenen Blasinstrument mit weichem Klang), und E-Bass – eine unerhörte Klangpalette. Die Musik von Biondini, Godard und Niggli lebt von ihrer Poesie, ihrer Klangschönheit, aber auch von ihrer inneren Spannung durch das Verweben von Komposition und Improvisation, die geniale Verbindung von Form und Freiheit. Das andere ist die melodische, harmonische und rhythmische Erfindungskraft der Musiker, ihre Fähigkeit zum empathischen Zusammenspiel, eine sagenhafte Technik als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Luciano Biondini und Michel Godard trafen sich erstmals in der Band von Rabih Abou Khalil. Als Trio mit Lucas Niggli haben sie im Jahr 2010 zusammengefunden. Lucas Niggli, geboren in Kamerun, ist einer der interessantesten Drummer in der europäischen Szene zeitgenössischer Musik. Luciano Biondini ist ein echter Meister des Instruments und Solist von überwältigender Dramatik. Michel Godard ist einer der flexibelsten und virtuosesten Tuba- und Serpent-Spieler mit unglaublichem Ausdrucksreichtum. Die drei Alleskönner verwischen die Genregrenzen zwischen Jazz, avancierter Folklore und Neuer Musik. Da kommt der Tango ebenso vor wie die Tarantella, Bach oder Händel wie Coltrane, aber voller Energie, Gedankentiefe und feinem Witz.

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