Politik im Austausch mit Vertreterinnen des Frauenberatungsstelle und des Frauenhauses Salzkammergut

Bei einem Treffen mit Bürgermeisterin Ines Schiller, Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut und Vertreterinnen des Verein Frauenhaus Salzkammergut konnten aktuelle Themen besprochen werden. Vor allem die Situation alleinerziehender Frauen, die strukturelle Unvereinbarkeit von Kinderbetreuung und Arbeit und die u. U. daraus resultierende Altersarmut. Darüber hinaus wurden die finanziell steigenden Immobilienpreise, der enorme Anstieg der Mietpreise und auch der zur Grundversorgung notwendigen Lebensmittel thematisiert. Die schwierige Lage der von häuslicher Gewalt betroffene Frauen im Salzkammergut beherrschte ebenfalls die Gesprächsrunde. Hierbei wurde es als sehr positiv bewertet, dass ein Frauenhaus im Salzkammergut gebaut werden kann, da es für die betroffenen Frauen oft nicht möglich ist in das derzeit nächstgelegene Frauenhaus nach Vöcklabruck zu ziehen. Damit einhergehen würden oftmals der Verlust des Arbeitsplatzes und die Kinder würden aus ihrer Schule und ihrem Freundeskreis heraus gerissen.
„Wir sind täglich in unserer Arbeit mit all diesen Themen und Lebenslagen von Frauen konfrontiert! Ich bin froh, bei diesem Gespräch auf großes Interesse, offene Ohren und Verständnis von Seiten der Politik gestoßen zu sein und hoffe, dass weiterhin an der Verbesserung der Situation der Frauen in Österreich gearbeitet wird,“ so Lydia Linortner, Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle Inneres Salzkammergut.






