Enthüllung des restaurierten Lagertores des ehemaligen KZ Ebensee

Im Auftrag von „mauthausen memorial“ in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Ebensee konnte das zweiflügelige Holztor des ehemaligen Lagertores des KZ Ebensee restauriert werden. Es wird nunmehr in einer architektonisch zeitgemäßen Einhausung der Öffentlichkeit präsentiert. Die Restauratorin Mag. Christine Rotter sanierte in aufwändiger Arbeit die teils stark verwitterten Tore, während Architekt Mag. Bernhard Denkinger die Architektur der Einhausung leitete. Nunmehr präsentiert die KZ-Gedenkstätte Ebensee für alle Besucher*innen eines der letzten erhaltenen Lagertore in einem musealen Umfeld.
Finanziert wurde das Projekt vom Land OÖ (Direktion Kultur), dem Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, dem Bundesdenkmalamt und „mauthausen memorial“.
An der Enthüllung nehmen Mag.a Hannah Lessing (Nationalfonds), DDr.in Barbara Glück (Gedenkstätte „mauthausen memorial“), Dr. Christoph Bazil (Bundesdenkmalamt) und der Landeshauptmann von OÖ Mag. Thomas Stelzer teil. Fünf Schüler*innen der HAK Bad Ischl werden Texte von Überlebenden lesen und ein Bläserensemble der LMS Ebensee begleitet den Nachmittag musikalisch.
Termin: 25.11.2025, 16:00 Uhr, KZ-Gedenkstätte Ebensee, Max Zieger-Straße
Anschließend um 18:30 Uhr findet im Trauungssaal der Gemeinde Ebensee eine Präsentation des Bundesdenkmalamtes statt.
Titel: „NS-Lagerlandschaft“ rund um Ebensee“
In monatelanger Arbeit von Mitarbeiter*innen des Bundesdenkmalamtes wurden sämtliche baulichen Zeugnisse der Lagerinfrastruktur Ebensees lokalisiert und kartiert.
Unter Anwesenheit des Präsidenten des Bundesdenkmalamtes, Dr. Christoph Bazil, wird die Dimension der originalen Überreste des KZ Lagers, die teilweise noch als „Spuren in der Landschaft“ erhalten sind, präsentiert.
Eine „Unter-Schutz-Stellung“ relevanter baulicher Zeugnisse ist das Ziel des Projektes.
In der Buchreihe „Fundberichte aus Österreichs“, Band 62, werden ab 1. Dezember 2025 die Ergebnisse veröffentlicht.






