Das Race Around Austria ist gestartet - WM rund um Österreich

Am Montag starteten die ersten Fahrer:innen ins 18. Race Around Austria (RAA), wo es wie im Vorjahr erneut um die Ultracycling-WUCA-Weltmeistertitel geht. Bei warmen Temperaturen ging gestern Abend in St. Georgen im Attergau der Startblock mit allen Favorit:innen um die WM-Medaillen ins 2.200 Kilometer lange Rennen. Ob die Teilnehmer:innen heute ein Auge auf den Perseidenschauer werfen können?
Die Liste der Favorit:innen um den Ultracycling-Weltmeistertitel ist heuer so lange wie seit Jahren nicht mehr. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen zählen vor allem die deutschen Spezialisten zu den Favoriten. Doch gerade bei den Männern träumen mit Lukas Kaufmann und Simon Harringer auch zwei oberösterreichische Lokalmatadore vom WM-Titel. Die Nervosität im Startbereich von St. Georgen im Attergau war spürbar. Endlich geht es los, die Aufregung ist riesig. Ich hoffe, dass alle gesund zurückkommen. Ich persönlich freue mich am meisten auf die hohen Berge, der Großglockner ist ein Traum, sagt Tina Büttner, die nach zwei zweiten Plätzen heuer ganz oben am Podest stehen will.
Enge Duelle bei den Männern erwartet
Der zweifache Sieger des Race Across America Lukas Kaufmann geht mit einem starken Betreuerteam ins Rennen: Ich bin heuer zum vierten Mal am Start. Mein Ziel ist der erste Platz, zwei Mal war ich in der Solowertung schon Vierter, diesen Platz möchte ich unbedingt verhindern. Der große Titelverteidiger kommt aus Deutschland, Rainer Steinberger holte sich im Vorjahr den Sieg: Vor dem Start war ich so richtig nervös. In den letzten Jahren war ich immer etwas verkrampft, heuer will ich durchwegs Spaß haben. Besonders freue ich mich auf die traumhafte Landschaft und die Zuschauer:innen. Es ist schon mega, wenn dich um drei Uhr Früh Leute am Straßenrand anfeuern. Dieses Erlebnis will auch sein 25-jähriger Landsmann Sebastian Trimborn auskosten. Der YouTube-Star feiert beim RAA eine Premiere: Bisher bestritt ich nur unsupported-Rennen, das ist mein erstes Rennen mit einer Betreuercrew. Am meisten freue ich mich auf den Großglockner. Dort war ich noch nie und das wird sicher das Highlight.
Ab heute starten auch sämtliche andere Kategorien, wie die Teams, die unsupported-Challenges und das Race Around 1500 (die Einsteigervariante für Ultraradfahrer über 1.500 Kilometer). Im Weltmeisterschafts-Rennen beim emotionalsten Radrennen Europas liegt derzeit im nördlichen Weinviertel Sebastian Trimborn vor Lukas Kaufmann und Rainer Steinberger in Führung. Aber das Rennen ist erst in der Anfangsphase, es dauert noch lange, sagt OK-Chef Michael Nussbaumer.





