Die Thomasnacht am 21. Dezember zur Wintersonnenwende, den Hl. Abend am 24. Dezember, Silvester am 31. Dezember, und den 5. Jänner, die Nacht zum Dreikönigsfest.
Die Anzahl der Rauhnächte differiert. Im Steirischen Salzkammergut, Grundlsee, gilt auch der Kramperltag, 5. Dezember als Rauhnacht.
Im benachbarten Bayern und in Teilen Österreichs kennt man gleich 12 Rauhnächte, die letzten 6 Nächte des alten Jahres und die ersten 6 Nächte des neuen Jahres.
Die Bezeichnung Rauhnacht wird unterschiedlich abgeleitet: zum Einen rauh von räuchern oder auch von den rauhen Gesellen, die sich in diesen Nächten herumtrieben.
Vielfältig ist das Brauchtum, das um die Rauhnächte erhalten geblieben ist.
Bekannt sind Orakelbräuche zur Thomasnacht, wie das Trittlingswerfen, das Apfelschalenwerfen oder das Hüterlheben.
Auch das Schießen zu Silvester (Prangerschützen) gilt als Rauhnachtsbrauch.
Der sicherlich schönste Rauhnachtsbrauch, weitum bekannt und im öst.Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen, ist der Glöcklerlauf am 5. Jänner, der in Ebensee seinen Ursprung hat.
In allen 4 Rauhnächten wird der Brauch des Räucherns hochgehalten. Vor allem im ländlichen Bereich geht der Vater/die Familie mit der Räucherpfanne und Weihwasser durch Haus, Hof, Stall und Scheune, dazu wird gebetet.
Das Räuchern soll Unheil von Mensch, Vieh und Hof abhalten.
In den Rauhnächten sind in Salzburg in der Steiermark und im Salzkammergut auch die Perchten unterwegs.
Am Samstag, den 23.11.2024, fand im Gasthof Stockinger/Ansfelden die Sportlerehrung des Oberösterreichischen Pferdesportverbandes in sehr feierlichem Rahmen statt.
Der Gemischte Chor Altmünster und die Jagdhornbläsergruppe Laakirchen
laden Samstag, den 14. Dezember 24 um 17:00 Uhr
zu einer stimmungsvollen Begegnung in die Kalvarienbergkirche Altmünster ein.
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