Ein verzweifelter Hilferuf der Wildtierstation Aurachtal

Liebe Leserinnen und Leser,
es fällt uns nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Doch wir wissen nicht mehr weiter.
Die Wildtierstation Aurachtal steht kurz vor dem finanziellen Aus. Wenn sich nichts ändert, werden wir in den nächsten Wochen einen Aufnahmestopp verhängen müssen. Das würde bedeuten, dass verletzte, verwaiste und hilflose Wildtiere abgewiesen werden müssten – nicht weil wir nicht helfen wollen, sondern weil wir es schlicht nicht mehr finanzieren können.

Allein im Jahr 2026 haben wir bereits 386 Wildtiere aufgenommen und versorgt. Vom winzigen Feldhasen über Rehkitze und Fledermäuse bis hin zu Greifvögeln – jedes einzelne Tier hatte nur eine Chance: Dass jemand hilft. Ein wunderschönes Uhu-Weibchen durfte nach seiner erfolgreichen Aufzucht wieder in die Freiheit fliegen. Solche Momente geben uns die Kraft, jeden Tag weiterzumachen.

Doch heuer bringt uns an unsere Grenzen. Bereits 51 Greifvögel mussten versorgt werden. Ihre Aufzucht ist besonders aufwendig und teuer. Auch 42 Feldhasen konnten wir bereits großziehen und auswildern. Fast täglich klingelt das Telefon oder Menschen bringen weitere verletzte oder verwaiste Tiere zu uns. Die anhaltende Hitze setzt der Tierwelt schwer zu. Viele Jungtiere überleben ohne menschliche Hilfe nicht.

Wir arbeiten zu 100 Prozent ehrenamtlich. Niemand von uns erhält einen Lohn. Wir schenken unsere Zeit, unsere Kraft, oft auch unsere Freizeit und unser Privatleben den Wildtieren. Doch so groß unser Herz auch ist – wir können davon weder Futter kaufen noch Tierarztrechnungen bezahlen.

Jeder Sack Futter, jede Packung Einstreu, jedes Medikament und jede tierärztliche Behandlung kostet Geld. Geld, das uns inzwischen fehlt. Unsere Rücklagen sind aufgebraucht.
Es zerreißt uns das Herz, überhaupt daran denken zu müssen, Tiere abweisen zu müssen. Wie soll man einem Finder erklären, dass wir ein verletztes Rehkitz oder einen aus dem Nest gefallenen Greifvogel nicht aufnehmen können, obwohl wir genau wissen, dass ohne Hilfe oft nur der Tod bleibt?

Deshalb bitten wir Sie heute von Herzen: Helfen Sie uns. Mit einer Spende – ganz gleich in welcher Höhe – schenken Sie Wildtieren eine zweite Chance auf ein Leben in Freiheit. Jeder Euro fließt direkt in die Versorgung unserer Pfleglinge.

Bitte lassen Sie nicht zu, dass unsere Türen geschlossen bleiben müssen. Die Wildtiere haben keine Stimme. Sie können nicht um Hilfe bitten. Deshalb tun wir es heute für sie.
Von Herzen danke an alle, die uns unterstützen und an unsere Arbeit glauben.
Ihre Wildtierstation Aurachtal

Bankdaten:
Oberbank Gmunden, IBAN: AT091506000171204746 lautend auf Gabriele Kaar, Igelhof Aurachtal

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