Das versteckte Welterbe sichtbar machen - Samstag 17. April 2026

Naturhistorisches Museum Wien - Welterbemuseum Hallstatt

Zum diesjährigen UNESCO-Welterbetag lädt das NHM Wien gleich zu zwei Veranstaltungen. Am 17. April wird in Saal 11 des NHM Wien das „versteckte“ UNESCO-Welterbe sichtbar gemacht. Am 18. April finden am Standort Hallstatt Vorträge, eine Sonderausstellungseröffnung sowie die Verleihung des „Friedrich-Simony-Preises“ satt. Der thematische Bogen wird dabei von der Altsteinzeit bis zur Hallstattzeit gespannt.
Am Freitag, dem 17. April, wird im Naturhistorischen Museum Wien das „versteckte“ Welterbe sichtbar gemacht. Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der Prähistorischen Abteilung und das Kuratorium Pfahlbauten spannen den Bogen von der Altsteinzeit bis zur Hallstattzeit. In Saal 11 des NHM Wien werden das UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen und die Fundstellen von Willendorf aus dem UNESCO-Welterbe der Wachau präsentiert. Die Veranstaltung dauert von 10.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Details finden Sie hier.
Im Kultur- und Kongresshaus Hallstatt findet am Samstag, dem 18. April, die öffentliche Info-Veranstaltung „Frühes Brot und erstes Salz – Hallstatt in der Jungsteinzeit Europas“ statt. Die Eröffnungsworte sprechen Alexander Scheutz, der Bürgermeister von Hallstatt, und Karina Grömer, die Direktorin der Prähistorischen Abteilung des NHM Wien. Es folgen Vorträge zu den neuesten Forschungserkenntnissen, die Eröffnung der Sonderausstellung „Riezinger“, begleitete Führungen im neu gestalteten Museum Hallstatt sowie die Verleihung des „Friedrich-Simony-Preises“ für außergewöhnliche Leistungen um das UNESCO-Welterbe Salzkammergut. Bürger*innen haben die Möglichkeit, mit Expert*innen über die neuesten archäologischen Funde und geschichtlichen Erkenntnisse in der Region zu diskutieren.

Das Programm des 18. April im Detail
13:30 Uhr Begrüßung durch Alexander Scheutz, Bürgermeister von Hallstatt
13:40 Uhr Begrüßung durch Karina Grömer, Direktorin der Prähistorischen Abteilung, NHM Wien, und Bernd Paulowitz, Welterbemanager Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut
14:00 Uhr Die 2025er Funde der Riezinger-Ausgrabung im Überblick, Jana Obernberger (Prähistorische Abteilung, NHM Wien)
14:15 Uhr Key Note: Frühes Brot und erstes Salz – Hallstatt in der Jungsteinzeit Europas, Joachim Pechtl (Universität Innsbruck)
15:00 Uhr Impulsvortrag: Der prähistorische Bergbau in Hallstatt, Daniel Brandner (Bergbauforschung Hallstatt NHM Wien)
15:15 Uhr Impulsvortrag: Das Hallstätter Gräberfeld, Georg Tiefengraber (Kurator der Sammlung Bronze- und Eisenzeit NHM Wien)
15:30 Uhr Die Sonderausstellung Riezinger – Konzept und Aufbau, Gerald Raab (Leiter Obertageforschung Hallstatt, Prähistorische Abteilung des NHM Wien)
ab 15:45 Uhr Begleitete Führungen im neu gestalteten Museum Hallstatt in Kleingruppen
16:30 Uhr Verleihung des „Friedrich-Simony-Preises“ für außergewöhnliche Leistungen für das Welterbe Salzkammergut, Bernd Paulowitz (Welterbemanager)
17:00 Uhr Ende der Veranstaltung, Gespräche bei Snacks und Getränken

Der Österreichische Welterbetag findet jährlich am 18. April statt. Er soll dazu beitragen, auf das UNESCO-Welterbe in Österreich aufmerksam zu machen, und das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass es steter Bemühungen bedarf, um die einzigartigen Kultur- und Naturschätze vor Verfall oder Zerstörung zu bewahren.


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