Kunstausstellung im Rahmen der Kulturhauptstadt 24, am 28.1.2024 Galerie Tanglberg

Erich Spitzbart und Elisabeth Schweeger --Fotos copyright - Galerie Tanglberg
Erich Spitzbart und Elisabeth Schweeger --Fotos copyright - Galerie Tanglberg

Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut und Galerie Tanglberg laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung

Zeichnung - Malerei - Architekturgrafik Eröffnung Sonntag 28. Jänner 2024
12:00 -18:00 Uhr im Schloss Hochhaus
Programm ab 12:30 Uhr Weinpräsentation und kulinarische Begleitung
Musik Knopferlton und Seitenklang
Begrüßung 13:30 Erich Spitzbart, Galerieleitung
Eröffnungsrede Dr. Peter Assmann, Kunsthistoriker
Ausstellungsdauer: 29. 01. bis 20. Mai 2024
Ausstellungsort: Galerie Tanglberg im Schloss Hochhaus, Schlossplatz 1, 4655 Vorchdorf
und Pettenbacherstraße 3/5, 4655 Vorchdorf

Eine Woche nach Start der Kulturhuptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024 - eröffnet die Galerie Tanglberg in Vorchdorf, am Sonntag 28. Jänner, mit einer umfangreichen Kunstausstellung ihre Teilnahme am Kulturhauptstadtjahr 2024.

Präsentiert werden internationale, zeitgenössische Künstler und Architekten wie Laurids und Manfred Ortner mit Architekturgrafiken Walter Vopava mit großformatigen, subtilen Malereien Markus Wörgötter mit filigranen Skulpturen und Zeichnungen.
Ausgewählte Aktzeichnungen u.a. von Joannis Avramidis über Domenico Garciulio, bis Franz Wiegele und Erwin Wurm.
Gegenüberstellungen von Kunstwerken der Moderne und Zeichnungen alter Meister, sowie Architekturzeichnungen vom 16. bis zum 19.Jahrhundert.

Die Galerie Tanglberg feiert 2024 ihr 40- jähriges Bestehen und ist mit drei großen Kunstausstellungen, einem zweitägigen Kunstsymposium zur Bildenden Kunst heute, und vier Künstler*innendinners - Partner der Kulturhauptstadt 2024.



Walter Vopava - Malerei
Die Galerie Tanglberg zeigt großformatige, malerische Bildkompositionen Walter Vopavas, die den Raum öffnen und erweitern.
Walter Vopava zählt zu den wichtigsten Vertretern der österreichischen Malerei, der für seine malerischen und gleichzeitig individuellen und puristischen Farbkompositionen bekannt ist. Von Beginn an hat sich Walter Vopava einer mehr stillen und existenziellen Seite der Bilder zugewandt. „Max Hollein erkennt im Schwarz seiner Bilder die zentrale Farbnuance, welche die grundlegende Farbe der Struktur, des Fundamentes der Bildarchitektur bildet. Aus Differenzierung, Verbindung und Bewegung bildet sich ein in Schwebe gehaltenes Gefüge aus Formen, die sich überschneiden, staffeln und schichten“.

Vopava studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Seinen Zugang zur Malerei fand Vopava ursprünglich über Naturstudien, Landschaftsmalerei und Stillleben. Ab den späten 1980er Jahren gab er in seiner Arbeit jegliche figurativen Assoziationen auf und arbeitet seitdem ungegenständlich.
Im Jahr 2011 wurde er mit dem österreichischen Kunstpreis ausgezeichnet.
Er ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ und der Vereinigung Bildender Künstler Österreichs (Wiener Secession). Walter Vopava lebt und arbeitet in Wien und Berlin.

Markus Wörgötter – Zeichnung Skulptur
Der Eintritt in die Welt des Markus Wörgötter irritiert. Die Galerie Tanglberg präsentiert seine ausdrucksstarken Zeichnungen von surrealistisch-düster anmutenden Phantasiegestalten, ergänzt durch seine ‚Kunstgeschöpfe‘. Skulpturen als Körper mit Verformungen, wulstigen Polstern, textilen Beulen und faltigen Panzern, die Vertrautes zur grotesken Mutation verzerren.
„Mich interessiert nicht Reinheit, sondern Mischung“, sagt Markus Wörgötter über seine Kunstgeschöpfe. In seinem Wiener Atelier fertigt der Künstler beinahe alle Teile seiner Plastiken, seiner „Affektprobanden“ selbst von Hand. Der Künstler begreift Plastik in Analogie zum Körper als Schauplatz von Kräften. „Plastik ist Verwandlung, ist Werden“, erläutert er.

Markus Wörgötter ist Künstler, Fotograf und Autor. Er studierte Graphik an der Universität der bildenden Künste, Wien, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien.
Seine Arbeiten zeigte der Künstler u.a. im Museum des 20. Jahrhunderts, Wien, in der Kunsthalle Basel, im Aktionsforum Praterinsel, München, im Niederösterreichischen Landesmuseum, St. Pölten, im Haus der Kulturen der Welt, Berlin oder der Galerie Tanglberg.

Laurids und Manfred Ortner – Architekturgraphik
Das international bekannte Künstler- und Architekten-Brüderpaar Laurids und Manfred Ortner zeigt in der Galerie Tanglberg großformatige, farbige Graphiken mit architektonischen Formationen. Schon früh arbeiteten sie vor allem im Grenzbereich zwischen Kunst und Architektur, Skulptur und Installationen im öffentlichen Raum. In den 1960er und frühen 1970er Jahren waren ihre utopische Architekturkonzeptionen von Pop-art und Fluxus inspiriert.

Als Haus-Rucker-Co eroberten sie gemeinsam mit Günter Zamp Kelp in den 1960er und 70er-Jahren die internationale Kunstszene. Sie experimentierten mit bewusstseinserweiternden Raumobjekten und erschlossen mit ihrer „provisorischen Architektur“ den öffentlichen Stadtraum als urbanes Versuchsfeld. Visionär verhandelten sie damals Themen und Motive wie Umweltzerstörung oder die „zweite Natur“ als künstliches Habitat, die heute aktueller denn je erscheinen. Heute sind die konzeptuellen Vorgangsweisen, die sich aus Haus-Rucker-Co Projekten ableiten, die gleichen geblieben, die für die Bedingungen einer Europäischen Baukunst, das historische Erbe mit den Anforderungen einer Erneuerung in attraktiver Form vereinen.
Laurids Ortner Architekturstudium an der TU Wien. 1967 Mitbegründer der Architekten-und Künstlergruppe Haus-Rucker-Co in Wien. 1976-87 Professor an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. 1987 bis 2011 Professor für Baukunst an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. 2020 zusammen mit Manfred Ortner Preisträger des Großen Österreichischen Staatspreises.

Manfred Ortner Studium der Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 1971-87 Atelier Haus-Rucker-Co in Düsseldorf mit Günter Zamp Kelp und Laurids Ortner. 1994 bis 2012 Professor für Entwerfen, Architekturfakultät FH Potsdam. 2020 zusammen mit Laurids Ortner Preisträger des Großen Österreichischen Staatspreises.

Termine - Jahresprogramm 2024 – Galerie Tanglberg Kunstprojekte zur Kulturhauptstadt 2024

29.01. bis 20.05.2024 Ausstellung: Zeichnung - Malerei - Architekturgrafik Walter Vopava - Malerei; Markus Wörgötter – Skulptur und Zeichnung Laurids und Manfred Ortner – Architekturgrafik.

24.03. 2024 Künstler*innendinner: Der Geschmack des Salzkammerguts Peter Kogler - Künstlerische Intervention.
26.05. bis 30.09.2024 Ausstellung: Bewegung im Zeitstrom
Hubert Scheibl – Malerei Elfi Semotan – Fotografie
Die Künstlergruppe ZÜND-UP

13. u. 14. 07. 2024 Symposium: Bildende Kunst heute
Archiv Salzkammergut
Talks, Diskussion aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft

25. August 2024 Künstler*innendinner: Der Geschmack des Salzkammerguts
Künstlerische Intervention -

13.10.24 bis 28.02.25 Ausstellung: 40 JAHRE GALERIE TANGLBERG 1984-2024
Die Sammlungsschau zum 40-jährigen Bestehen der Galerie gibt Einblick in die umfangreichen Bestände österreichischer und internationaler Kunstwerke.
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FOTO -- © Daniel Mayer, courtesy Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut 2024
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