Direktor des Europäischen Netzwerks für Gedenkkultur und Solidarität (ENRS) zu Gesprächen in Bad Ischl

Eine umfangreiche Themenliste war Inhalt eines Treffens des Direktors des Europäischen Netzwerks für Gedenkkultur und Solidarität (ENRS), Rafa? Rogulski, mit dem Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Hannes Heide. Direktor Rogulski war aus Warschau nach Bad Ischl angereist, um über zukünftige gemeinsame Projekte und die Aufstellung „Nach dem Großen Krieg“ („After the Great War“) zu sprechen. Sie stellt die Folgen des Ersten Weltkriegs eindrucksvoll dar und war bis 19. August auf dem Bertha von Suttner-Platz vor der Nestroy-Schule zu sehen.
Die Open Air-Schau konnte wie an vielen Orten, an denen sie gezeigt wurde, u. a. vor Schloß Versailles oder am Heldenplatz in Wien, ein großes, interessiertes Publikum erreichen. Die nächste Station ist übrigens die belgische Stadt Ypern, wo im Ersten Weltkrieg mehrere Schlachten - mit dem erstmaligen Einsatz von Senfgas - stattfanden.
Rafa? Rogulski besprach mit Hannes Heide über eine Zusammenarbeit bei Initiativen in Brüssel im Europaparlament, wo ENRS regelmäßig Aktivitäten setzt, die Beteiligung an Projekten in Österreich sowie im Salzkammergut.
Konkret ist geplant, eine weitere internationale Ausstellung nach Bad Ischl zu bringen, die sich unter dem Titel „Zwischen Leben und Tod“ mit Geschichten von Rettern und Üblebenden, von jenen Menschen, die andere vor dem Holocaust gerettet haben, beschäftigt. Auch die Möglichkeit in der Region der Kulturhauptstadt Europas das von ENRS jährlich organisierte große europäischen Symposium für Erinnerungs- und Gedenkkultur in einem der nächsten Jahre abzuhalten, wurde erörtert.






