Drei WM-Medaillen für Oberösterreichische Springer*innen

Die Bilanz der zu Ende gegangenen Nordischen Weltmeisterschaft in Planica ist vor allem aus Sicht des Landesskiverbandes Oberösterreichs hoch erfreulich. Mit drei Medaillen durch Jacqueline Seifriedsberger und Julia Mühlbacher im Damen Teambewerb und Michael Hayböck im Teamspringen der Herren, zeigen die heimischen Skisprungstars die Früchte der jahrelangen Nachwuchsarbeit in Oberösterreich.


Unglaublicher Tag heute. Das hätte ich mir in meinem Leben nie vorstellen können, dass ich heute das erste Weltcup-Podium mache mit dem dritten Platz,“ hatte sich Julia Mühlbacher vor Beginn der Weltmeisterschaft im Rumänischen Rasnov noch über ihren ersten Podestplatz in einem Weltcup-Einzelspringen gefreut. Ihre Leistungskurve sollte weiter steil nach oben zeigen. Ihr WM Debüt auf der Normalschanze beendete die 18jährige am hervorragenden 11. Platz, ehe sie sich zwei Tage später mit den beiden Hinzenbach Siegerinnen Chiara Kreuzer und Saisondominatorin Eva Pinkelnig sowie Jacqueline Seifriedsberger und trotz Missgeschicks vor dem zweiten Durchgang über Team Silber freuen durfte.


Brutal geil, dass ich mit einem offenen Schienbein so einen coolen Sprung heruntergelassen habe. Nach der Materialkontrolle habe ich gleich die Beule gesehen, und da ist auch schon das Blut herausgekommen. Ich bin wahnsinnig stolz, dass wir das als Team so gemeistert haben und eine Medaille nachhause bringen,“ war die Freude bei Mühlbacher nach dem Sprung überwältigend.


Unter der Federführung des mit zwei vierten Plätzen vom Pech begleiteten Stefan Kraft, gelang auch dem Österreichischen Herren Quartett mit Daniel Tschofenig, Jan Hörl und Michael Hayböck im Team schlussendlich die verdiente Bronzemedaille.


Über das Abschneiden der Oberösterreichischen ÖSV Athlet*innen bei der Weltmeisterschaft zeigte sich LSV OÖ Vizepräsident Bernhard Zauner sehr begeistert. „Das ist wahrlich eine Spitzenleistung und ich kann mich nicht daran erinnern, bei einer WM jemals drei Medaillen durch drei verschiedene Oberösterreichische Springer*innen erreicht zu haben. Diese Ergebnisse sind auch ein wunderbarer Beleg und eine Bestätigung für die effiziente und erfolgreiche Nachwuchsarbeit, die im Landesskiverband in sehr guter Zusammenarbeit mit den Vereinen geleistet wird“, so Zauner nach dem Finaltag der Weltmeisterschaft.

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