„Jenseits der Zeit“

Das Sterben vor dem Tod, Copyright Seroglou
Das Sterben vor dem Tod, Copyright Seroglou

Kunst- und Ikonenausstellung von Loukas & Irene Seroglou

Vernissage: Do 14.08.2025, um 18:00Uhr
Öffnungszeiten: Täglich, 09:00-14:00 und 16:00-20:00Unr

Der Titel der Ausstellung von deutet auf den jenseitsbezogenen Hintergrund der
Ikonenmalerei. Aus der geheimnisvollen Totenwelt am Ufer des Nils, wurden die
Mumienporträts von Fayum von den frühen Christen zum höchsten Ausdruck spiritueller
Kunst erhoben. Nie zuvor wurde die Transzendenz Gottes so künstlerisch dargestellt und
selten wurde die Reise in die jenseitigen Welten so poetisch ausgedrückt, wie „Brücke ins
Jenseits“, Fenster zur Ewigkeit“, oder „Himmelsleiter“. Die Ikone ist mehr als ein frommer
Gegenstand, der Trost, Hoffnung und Hilfe in den Schwierigkeiten des Alltags verspricht. SeitJahrtausenden meditieren die Mönche über diesen „Himmelswagen“, auf dem sie von derWelt der Illusion in das Absolute hinüberfahren.

Das Künstlerehepaar Loukas und Irene Seroglou zeigen die Verschiedenartigkeit und den
Themenreichtum, sowie die künstlerische Vielfallt der Ikone. Außer der bekannten
Heiligendarstellungen, stellen sie eine große Anzahl komplizierten der Technik und der
Farbkombination Darstellungen aus. Dazu werden kleinformatige Ikonen, umrahmt von
byzantinischer und italienischer Buchornamentik ausgestellt.

Außer Ikonen werden zum ersten Mal drei großformatige Ölbilder ausgestellt:„Die Pieta“,
„Die Einsamkeit“ und „Der Sturz in die Großstadt“. Sie stammen aus einer Reihe
metaphysisch- philosophischer Bilder, die im Dezember dieses Jahres im Stift Klosterneuburg bei Wien unter dem Titel „Die Illusion der Wirklichkeit“ gezeigt werden. Sie entstanden aus dem Wunsch das Geheimnis von Leben und Tod zu ergründen: Warum und woher werden wir geboren, warum und wohin sterben wir und worin liegt der Sinn des Lebens, wenn wir am Ende sterben müssen? Der spirituelle Hintergrund dieser Ölbilder ist derselbe wie bei den Ikonen, jedoch mit einer anderen Maltechnik dargestellt.

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