Francois Villon beim Literaturruf Bad Ischl am 15. 9. mit Oliver Karbus & Peter WesenAuer

Francois Villon beim dritten Literaturruf in Bad Ischl

Eine Literatur-Lesereihe als literarisch-musikalischer Dialog von und mit Heinz Oliver Karbus und Peter WesenAuer am 15. September im Lehrtheater Bad Ischl

Der in Bad Ischl geborene und in Bayern lebende Schauspieler und Regisseur Heinz Oliver Karbus hat die Kulturinitiative “Literaturruf 06132” gegründet. Sein Ziel ist es, mit Lesungen im Lehártheater Bad Ischl die Literaturbegeisterung in seiner Heimatstadt neu zu entfachen und auf das Werk herausragender Literaten aufmerksam zu machen. Am Donnerstag, 15. 9., steht um 20 Uhr nun nach zwei erfolgreichen Lesungen ein Abend auf dem Programm, in dessen Mittelpunkt Francois Villon steht.

Oliver Karbus wird die grandiose Nachdichtung von Paul Zech lesen. Villons Werk inspirierte viele Künstler, vor allem Brecht war von Villon begeistert. Großartig sind auch die Übersetzungen in den Wiener Dialekt von H. C. Artmann und die Lesungen von Helmut Qualtinger.

Karbus arbeitet für diese Literaturreihe eng mit dem Theaterkomponisten Peter Wesenauer zusammen. So wird jeder Leseabend zu einem literarisch-musikalischen Dialog.


Vorverkaufskarten gibt es im Lehartheater (Tel. 06132/21495 und per Email leharkino@aon.at), beim Tourismusverband Bad Ischl, Tel. 06132/27757, sowie bei der Salzkammergut Touristik, Tel. 06132/2400051.


FRANCOIS VILLON
Geboren 1431 in Paris, gestorben nach 1463 an unbekanntem Ort. Villon ist der bedeutendste
Dichter des französischen Spätmittelalters.
Er studierte an der Pariser Universität und erlangte 1449 den Grad des Magister Artium. Danach geriet er in die Kreise der gefürchteten und kriminellen Coquillards, einer über ganz Nordfrankreich vernetzten Bande, die im 100jährigen Krieg entstanden ist.
Im deutschen Sprachraum ist vor allem die Nachdichtung von Paul Zech verantwortlich für Villons noch immer durchschlagenden Erfolg.

Eine kleine Zugabe stiftet Villon zum Abgewöhnen:

Ein schwarzer Efeu frißt sich tief
vom Mond herab. Ich rinne hin
zum Schleim des Wurms. Ich wurme auch.
Und wachs herauf aus einem neuen Bauch
und wilder, als ich bin.

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