Ausstellung „Balanceakt“ in der Kunsthalle der Firma Hipp in Gmunden vom 2. 5. – 26.5.2024

Pressefoto_Balanceakt_©Cornelia Caufmann_Christoff Wiesinger
Pressefoto_Balanceakt_©Cornelia Caufmann_Christoff Wiesinger

„Balanceakt“ - Cornelia Caufmann / Christoff Wiesinger

Unter dem Titel Balanceakt“ zeigen die bildende Künstlerin Cornelia Caufmann und der Fotokünstler und Bühnenbildner Christoff Wiesinger Momente des Augenblicks und suchen Chaos und Ordnung auszutarieren. In ihren monumentalen Bildwerken stehen sowohl sinnliche Überzeugungskraft, wie Intellektualität nebeneinander. Sie bewegen sich im philosophischen Sinne zwischen den Phänomenen von Zeit und Raum, Rhythmus und Wiederholung, Experiment und Forschung.

Die Vernissage findet Donnerstag, den 2. Mai 2024 ab 18 Uhr in der Säulenhalle der Firma Hipp in Gmunden statt und ist öffentlich zugänglich. Eröffnet wird die Ausstellung von Mag. Vincent Leroy als Vertreter der Firma Hipp. Zu den Künstlern spricht Wolfgang Giegler, Berater für Museen und Ausstellungskurator.

Ausstellungsdauer: vom 2.5. - 26.5.2024 jeweils Sa + So von 13 - 17 Uhr / Eintritt frei

Cornelia Caufmann: Was in ihren „Malritualen“ auf raumhohen und monochromen Hangings und Bildrollen als „Pattern Language“ oder „Living Structure“ erscheint, ist als Aufstand der Zeichen im Kontext von Macht und Entmachtung von Sprache und Schrift zu verstehen und gestaltet sich zu immer neuen Formen visueller Poesie. Eigensprachliche, reduzierte Zeichen schreiben sich ein in großzügig gestaltete, gestische Bildfortsetzungen. Das Serielle lebt von Wiederholung, Variation und Rhythmus, wie sie auch in der Natur zu beobachten sind. Die Künstlerin sieht sich als Grenzgängerin und Mittlerin zwischen den Welten. Ihr Werk ist bestimmt von einer sich ständig mutierenden Sprache und einem Ausdruck, der dem Verdikt richtig/falsch entflieht. „Mehr denn je hat eine universelle Bildsprache Berechtigung, die von jedem verstanden werden kann, frei von Sprachrichtigkeit und Norm.“

Christoff Wiesinger: Der Fotokünstler und Bühnenbildner gilt als Meister des analogen fotografischen Experiments. Sein Werk ist eine Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Moments, dem Schnittpunkt auf der Zeitlinie, in dem Zukunft in Vergangenheit übergeht. Sein fotografisch analoger Zugang zur Kunst unterliegt einem konsequenten Forschen nach Neuem. Buchstäblich lehrt er durch spezielle Aufnahme- und Projektionstechniken den Bildern das Laufen, alles scheint in steter Bewegung. In der Wahl seiner Formate schafft Wiesinger den Spagat von handlicher Miniatur bis zum monumentalen Fries. Mit seiner FRIES-Fotografie hat er ein Medium der Erzählung entwickelt, das sich ständig selbst reflektiert. Hier ist der Künstler Szenograf, Dramaturg und subtiler Regisseur in Personalunion.

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